Das Leben mit einem gut erzogenen Hund ist um einiges einfacher. Man kann ihn überall mitnehmen, kann ihn unbesorgt auch ohne Leine laufen lassen (wo das erlaubt ist) und muss sich nicht ständig für seinen Hund entschuldigen, weil er sich nicht benimmt.
Nichts ist peinlicher, als wenn ein Hundebesitzer hinter seinem Hund herläuft und ruft „Der will nur spielen“. Dieser Hundebesitzer hat den Sprung zum Hundeführer nicht geschafft.
Dabei genügt es allerdings nicht, auf dem Hundeplatz eine perfekte Prüfung hinzulegen, wenn man sich nicht auch im "richtigen" Leben durchsetzt. Die wahre Erziehung geschieht nicht auf dem Hundeplatz sondern in der rauen Wirklichkeit des Alltags.


Gebrauchshunde sind Hunde, die für ganz bestimmte Tätigkeiten eingesetzt (gebraucht) werden. Sie werden auch als Arbeitshunde bezeichnet. Der Begriff „Gebrauchshunde“ wird in unterschiedlichem Kontext im Hundewesen verwendet. Gebrauchshunde finden Einsatz zum Beispiel bei: der Jagd, Katastrophen, im Polizeidienst, zur Suchtgiftauffindung oder bei Such- und Rettungsarbeit nach Lawinenunglücken. Für die verschiedenen Einsatzgebiete müssen sie spezifische Voraussetzungen erfüllen, was sowohl zum Beispiel ihren Körperbau (Kraft, Größe, Wendigkeit), ihr Wesen (triebstark oder reizresistent) als auch ihre Ausbildung betrifft.

Die geforderten charakterlichen und körperlichen Eigenschaften richten sich nach dem jeweiligen Einsatzzweck des Hundes. Als die wichtigsten gemeinsamen Merkmale sind jedoch die ausgeprägte Lernwilligkeit und für fast alle Bereiche der unbedingte Gehorsam zu betrachten. Eine möglichst frühe Sozialisierung ist in jedem Fall anzustreben. Erst danach ist es sinnvoll, den angeborenen Jagd-, Schutz- oder Hüte-Trieb weiter herauszuarbeiten und von ihnen im wörtlichen Sinn „Gebrauch“ zu machen. Für Jagdhunde gibt es so genannte Brauchbarkeitsprüfungen oder vergleichbare Prüfungen, deren Bestehen als Brauchbarkeitsnachweis anerkannt wird. Um ein Jagdrevier zu pachten, muss die Verfügbarkeit eines brauchbaren Hundes der zuständigen Jagdbehörde nachgewiesen werden.

01.10. + 02.10.2016 Brauchbarkeitsprüfung

hundeprüfung

An diesem Wochenende fand die jährliche Brauchbarkeisprüfung bei der Kreisjägerschaft Mülheim a. d. Ruhr statt. 8 Gespanne waren gemeldet und 8 Gespanne haben bestanden. 7 Gespanne wurden nach Paragraph 7 geprüft und 1 Gespann nach Paragraph 6 u. 7. Wir wünschen Birgit Pfeifer, Rüdiger u. Ursula Henne, Tobias Philipp, Jens Kulschewski, Lutz Grewe, Beate Schäfer, Anna Heimann, Heidi Werminghaus und Thomas Brinkhöfer für die Zukunft viel Waidmannsheil und Suchenglück.