Mülheimer Jäger
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KJS Mülheim an der Ruhr e.V.
Waldschul-Hornissen
! Die Mülheimer Waldschul-Hornissen blasen zur Jagd & Hund Messe in Dortmund
Am Mittwoch den 01. Februar 2012 um 16.30 Uhr treten auf der Aktionsbühne in der Halle 3B die Mülheimer Waldschul-Hornissen auf. Gerne folgten Sie der Einladung des LJV zur Programmgestaltung der Dortmunder Jagd & Hund Messe !
Die Geschichte der Mülheimer Waldschul-Hornissen
1996 machten Gisela, Höcker, Nicole Lenne und Tanja Tabe ihr Bläserhutabzeichen.
Nach der Prüfung stellte sich die Frage, wie geht´s weiter?
Im offiziellen Corps der Kreisjägerschaft gab es leider keinen Platz für weibliche
Unterstützung. Diese Tatsache hatte schon viele Bläserinnen vor ihnen ihre Hörner in die Ecke legen lassen, aber die drei Mädels nahmen sich dieser Misere an; und so nahm alles seinen Lauf...!
Der damalige Obmann für Brauchtum, Dieter Buschmann, unterstützte uns. Bei einer
Einladung an die Jägerinnen aus Mülheim im Juni 1996 wurde das Corps mit sechs
Mitgliedern gegründet, und Dieter Buschmann war bereit, das Training zu übernehmen.
Zur 50-Jahr-Feier der KJS im Juni 1997 auf der Rennbahn fand ein erster
Auftritt statt – und wir motivierten drei weitere Bläserinnen zum Mitmachen.
Zeit mit dem „Vereinsleben“ zu beginnen. In unserer ersten Jahreshauptversammlung entwickelten wir gemeinsam den Namen:
„Mülheimer Waldschul-Hornissen“
zur Erinnerung an den Ort unserer „Geburtsstunde“, und wir beschlossen einstimmig unsere Ziele: mit Freude zu musizieren, jagdliches Brauchtum zu pflegen und zu fördern - und eine unabhängige Gruppe innerhalb der KJS sein und bleiben.
Im folgenden Jahr entschlossen wir uns erstmals zur Wettbewerbsteilnahme.
Wie aufregend: alle Vorbereitungen – einschließlich der Sponsorensuche für ein
angemessenes Outfit! Und dann erst der Auftritt! Klasse C in Jülich Mai 1998. Wie haben wir vorher gezittert, uns aber dann ganz redlich geschlagen!
Im Sommer 1998 verstarb Dieter Buschmann für uns alle völlig unerwartet und
überraschend. Da standen wir nun plötzlich ohne musikalischen Leiter! Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich schwierig. Aber Ende 1998 lernten wir Theo Sudhoff kennen – das Beste was uns passieren konnte!
Wagte er sich doch sozusagen „in die Höhle des Löwen“ – alleine mit x Frauen. Sieben Jahre hat er „seine Damenriege“ angeleitet, motiviert und manches, fast unmöglich Erscheinende, mit uns erreicht. Oft wurde er von Zuschauern und Wettbewerbskonkurrenten als „Hahn im Korb“ bezeichnet – so mancher hat ihn wohl darum beneidet.
2006 war ein Meilenstein, wir Mädels waren gefordert, Gleichberechtigung zu üben.
Es ist uns gelungen. Seither haben wir männliche Verstärkung – und unsere „Drohnen“ sind eine Bereicherung für die Gruppe!
In all diesen Jahren haben wir viel Unterstützung erfahren: Der Vorstand der KJS hat uns immer hilfreich zur Seite gestanden. Wir haben Freunde und Groupies, die uns zu Wettbewerben und anderen Auftritts-Anlässen begleiten und unterstützen.
Allen denen gilt unser herzlicher Dank.
Und denen, die uns schon immer kritisch beäugt haben – die Tatsache, den Focus auf uns gerichtet zu sehen, hat unseren Ehrgeiz und unseren Zusammenhalt gestärkt!
Danke auch dafür.
Waidmannsheil
Birgit Pfeifer
Am Mittwoch den 01. Februar 2012 um 16.30 Uhr treten auf der Aktionsbühne in der Halle 3B die Mülheimer Waldschul-Hornissen auf. Gerne folgten Sie der Einladung des LJV zur Programmgestaltung der Dortmunder Jagd & Hund Messe !
Die Geschichte der Mülheimer Waldschul-Hornissen
1996 machten Gisela, Höcker, Nicole Lenne und Tanja Tabe ihr Bläserhutabzeichen.
Nach der Prüfung stellte sich die Frage, wie geht´s weiter?
Im offiziellen Corps der Kreisjägerschaft gab es leider keinen Platz für weibliche
Unterstützung. Diese Tatsache hatte schon viele Bläserinnen vor ihnen ihre Hörner in die Ecke legen lassen, aber die drei Mädels nahmen sich dieser Misere an; und so nahm alles seinen Lauf...!
Der damalige Obmann für Brauchtum, Dieter Buschmann, unterstützte uns. Bei einer
Einladung an die Jägerinnen aus Mülheim im Juni 1996 wurde das Corps mit sechs
Mitgliedern gegründet, und Dieter Buschmann war bereit, das Training zu übernehmen.
Zur 50-Jahr-Feier der KJS im Juni 1997 auf der Rennbahn fand ein erster
Auftritt statt – und wir motivierten drei weitere Bläserinnen zum Mitmachen.
Zeit mit dem „Vereinsleben“ zu beginnen. In unserer ersten Jahreshauptversammlung entwickelten wir gemeinsam den Namen:
„Mülheimer Waldschul-Hornissen“
zur Erinnerung an den Ort unserer „Geburtsstunde“, und wir beschlossen einstimmig unsere Ziele: mit Freude zu musizieren, jagdliches Brauchtum zu pflegen und zu fördern - und eine unabhängige Gruppe innerhalb der KJS sein und bleiben.
Im folgenden Jahr entschlossen wir uns erstmals zur Wettbewerbsteilnahme.
Wie aufregend: alle Vorbereitungen – einschließlich der Sponsorensuche für ein
angemessenes Outfit! Und dann erst der Auftritt! Klasse C in Jülich Mai 1998. Wie haben wir vorher gezittert, uns aber dann ganz redlich geschlagen!
Im Sommer 1998 verstarb Dieter Buschmann für uns alle völlig unerwartet und
überraschend. Da standen wir nun plötzlich ohne musikalischen Leiter! Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich schwierig. Aber Ende 1998 lernten wir Theo Sudhoff kennen – das Beste was uns passieren konnte!
Wagte er sich doch sozusagen „in die Höhle des Löwen“ – alleine mit x Frauen. Sieben Jahre hat er „seine Damenriege“ angeleitet, motiviert und manches, fast unmöglich Erscheinende, mit uns erreicht. Oft wurde er von Zuschauern und Wettbewerbskonkurrenten als „Hahn im Korb“ bezeichnet – so mancher hat ihn wohl darum beneidet.
2006 war ein Meilenstein, wir Mädels waren gefordert, Gleichberechtigung zu üben.
Es ist uns gelungen. Seither haben wir männliche Verstärkung – und unsere „Drohnen“ sind eine Bereicherung für die Gruppe!
In all diesen Jahren haben wir viel Unterstützung erfahren: Der Vorstand der KJS hat uns immer hilfreich zur Seite gestanden. Wir haben Freunde und Groupies, die uns zu Wettbewerben und anderen Auftritts-Anlässen begleiten und unterstützen.
Allen denen gilt unser herzlicher Dank.
Und denen, die uns schon immer kritisch beäugt haben – die Tatsache, den Focus auf uns gerichtet zu sehen, hat unseren Ehrgeiz und unseren Zusammenhalt gestärkt!
Danke auch dafür.
Waidmannsheil
Birgit Pfeifer
